Forschung:

Die Forschungsschwerpunkte setzen sich aus drei Komponenten zusammen:

  • Kommunikation und Partizipation
  • Kommunikation und Kommunizierbarkeit von Wissen
  • Betriebliche Kommunikation.

 

Die Forschung basiert auf folgenden methodischen Zugängen:

Analyse kommunikations- und wissenssoziologischer Kontext

  • Inhalts- und diskursanalytische Verfahren
  • Systemische Analysen

Netzwerkanalysen 

  • Analysen von Massenmedien und neuen Medien
  • Identifizierung von dort beteiligten AkteurInnen
  • Ableitung von Kommunikationsnetzen

Studien zu Interessenlagen und Stimmungsbildern 

  • Durchführung von Umfragen (surveys) mit einer Schwerpunktbildung im Bereich der Gouvernmentalitätsforschung.
  • kommunikationssoziologische Feldstudien in lokalen, regionalen und internationalen Kontexten

  

Kommunikationsberatung:

Die Beratungen erfolgen überwiegend im Umfeld von Institutionen, Organisationen, Unternehmen, Gremien und Kommissionen. 

Die Beratungen wird durchgeführt auf der Basis von:

  • Gutachten
  • Studien und Teilstudien
  • Planung und Durchführung von Workshops und Konferenzen
  • Wissenschaftlichen Begleitungen.

 

Selbstverständnis

Kommunikationswissenschaft beobachtet, wie und worüber Menschen reden, wenn sie miteinander sprechen. Jedoch umfassen kommunikative Prozesse mehr als das Verständnis gesprochener Worte. In der Folge kommt es immer wieder zu Gesprächssituationen, in denen KommunikationspartnerInnen meinen, sich einander verstanden zu haben. In den Anschlusshandlungen wird jedoch ersichtlich, dass das Verstehen nicht deckungsgleich ist. So macht dann beispielsweise die Rede von der „Sturheit“ der Anderen leicht die Runde. Einem Mikado-Spiel gleich gibt es trotz unterschiedlicher Perspektiven und Meinungen, die sich scheinbar willkürlich überlagern, gemeinsame Berührungspunkte, welche den „Spielausgang“ beeinflussen. 

Das Sichtbarmachen solcher Zusammenhänge ist das Anliegen unserer kommunikationssoziologischen Beratung.