Studie zum Erneuerbare Energien Sektor vorgestellt

03.03.2015

Im Rahmen einer Pressekonferenz im Landtag in Schwerin wurde am 03. März 2015 eine Studie zur Beschäftigung und Wertschöpfung im Sektor der Erneuerbaren Energien im Land Mecklenburg-Vorpommern vorgestellt. Auftraggeber des Vorhabens war die Landtagsfraktion der SPD.

Anliegen der Studie war einerseits das Ziel der Bestandsaufnahme von Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern, die im Sektor der Erneuerbaren Energien tätig sind, aber auch die Erfassung ausgewählter ökonomischer Kenngrößen. Dabei lag der Fokus nicht auf den Energieerzeugern, sondern auf den der Energieproduktion vorgelagerten Produktions- und Dienstleistungsbereichen. 

In diese Betrachtung wurden sowohl konkrete gewerblich-industrielle Unternehmen als auch Handwerksbetriebe und Dienstleister einbezogen, die nicht nur zahlenmäßig sondern auch inhaltlich beschrieben und hinsichtlich ihrer räumlichen Verteilung in Mecklenburg-Vorpommern abgebildet werden. Zudem wurde das Anliegen verfolgt, ein zukunftsfähiges Verfahren zur zyklischen bzw. fortlaufenden Ermittlung von Unternehmens- und Beschäftigtenzahlen im Bereich der Erneuerbaren Energien zu entwickeln und zu testen.

Hierfür wurde eine Methode erarbeitet, die Sekundärdatenanalysen, quantitative und qualitative Verfahren der empirischen Sozialforschung miteinander kombiniert. So konnten beispielsweise im Rahmen einer Befragung zusätzlich subjektive Bewertungen und Einschätzungen der Unternehmer erhoben werden. 

Auf diesem Weg wurden 905 Unter- nehmen identifiziert und georeferenziert, von denen 578 Unternehmen dem Zuliefer- und Dienstleistungsbereich und 329 Unternehmen den Energieerzeugern zugeordnet werden konnten. 

Wir danken allen Unternehmer(inne)n und Expert(inne)n, die bereitwillig Auskunft erteilt und ihre Erfahrungen und Erkenntnisse an uns weitergegeben haben. Ohne sie wäre diese Studie nicht zustande gekommen. 

Unser besonderer Dank gilt auch der Creditreform AG Rostock und ihrem Geschäftsführer Bendikt von der Decken sowie Frau Bärbel Kleist, die diese Studie nachhaltig unterstützt haben.

 

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