Wertschöpfung im Sektor der erneuerbaren Energien 

Studie zur gesamten Wertschöpfung durch 
die erneuerbare Energien in Mecklenburg Vorpommern

Projektbeschreibung:

Das HIE-RO erforscht Leitlinien für eine zukünftige Energiepolitik im Land M-V. Das Regionalinstitut arbeit an einer aktuelle Studie zur Wertschöpfung im Sektor Erneuerbare Energien mit Veröffentlichungsdatum im Frühjahr 2015.

 

Der Klimawandel, inklusive der ansteigenden globalen Treibhausgas-Emissionen, als auch die Begrenztheit der Vorräte an fossilen Energieträgern haben einen Wechsel hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung notwendig gemacht. Im Auftrag der SPD Landtagsfraktion schafft das HIE-RO Institut derzeit eine Datengrundlage, die ein Fundament zur Entwicklung von Leitlinien der künftigen Energiepolitik im Bundesland M-V bilden wird.

Sowohl für die Analyse der gegenwärtigen Entwicklungen, vor allem aber auch mit Blick auf eine strategische Ausrichtung der zukünftigen Energiepolitik in Mecklenburg-Vorpommern, ist es deshalb notwendig, eine geeignete Datengrundlage auf Basis von Primärdaten zu schaffen und einen methodischen Ansatz für ein dauerhaftes Monitoring zu entwickeln.

Auf der Suche nach tragfähigen Wertschöpfungsketten ermittelt HIE-RO gegenwärtige Entwicklungen im Energiemix aus Wind, Bioenergie, Solar, Wasserkraft und Geothermie. Der Kern der Arbeit liegt darin, die Strukturen einer importunabhängigen Erzeugung Erneuerbarer Energien und ihre direkten sowie indirekten Effekte (Vorleistungen wie Materiallieferungen und Dienstleistungen, Schaffung neuer Arbeitsplätze im Bundesland) präzise zu ergründen.

Ziel der Studie ist eine Bestandsaufnahme von Arbeitsplätzen und die Ermittlung der Wertschöpfung von Unternehmen, die in dem Sektor der erneuerbaren Energien tätig sind. Dabei sollen ausschließlich Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern erfasst werden, die Komponenten und Teilkomponenten sowie Dienstleistungen und Services für den Anlagenbau und deren Betrieb produzieren, entwickeln und anbieten. Dazu sollen insbesondere die Betriebe des industriell-gewerblichen Sektors sowie spezialisierte Dienstleistungs- und Handwerksunternehmen des Landes, die Produkte und Leistungen zur Entwicklung des erneuerbaren Energiesektors bereitstellen, berücksichtigt und beschrieben werden.

Zur Analyse der Wertschöpfungsketten wird eine Vorgehensweise vorgeschlagen, die nicht nur Einkommens- und Wertschöpfungseffekte quantitativ abschätzt, sondern auch die Unternehmensstrukturen und -verflechtungen analysiert. Damit kann der Erneuerbare-Energien-Sektor sowohl quantitativ als auch qualitativ beschrieben und seine räumliche Verteilung in Mecklenburg-Vorpommern abgebildet werden. Es werden (Ansätze von) Clusterstrukturen sichtbar gemacht, die Ansatzpunkte für die politische Steuerung bieten können und ein Fundament für den gezielten Ausbau ökologischer Technologien vor Ort bilden.

 

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