Internationalisierung von KMU

Durch Flucht und Asyl sind zahlreiche hoch qualifizierte Personen, unter ihnen Ingenieure, Kaufleute und Akademiker, nach Deutschland gekommen. Eine der Hauptaufgaben des Projektes besteht darin, lokale Unternehmerinnen und Unternehmer für das Potential der Einbeziehung dieser Fachkräfte zu sensibilisieren. Des Weiteren wird angestrebt eine Kooperationsplattform aufzubauen mit Hilfe derer sich die Kleinen und Mittelständischen Unternehmen (KMU), die Migrantinnen und Migranten sowie Netzwerkpartner austauschen können. 

Die Struktur des Projekts wird in fünf Hauptbereiche unterteilt:

  1.     Allgemeines Projektmanagement und Kommunikation
  2.     Ausbau des Netzwerkes und Vertiefung bestehender Kooperationen mit Akteuren aus den Zielregionen
  3.     Weitere Kontaktaufnahme zu KMUs bzw. Vertiefung der Kooperationsbeziehungen mit KMUs
  4.     Ausbau und Pflege der Kontakte mit Flüchtlingen und MigrantInnen
  5.     Vernetzung von und Kompetenzaufbau bei KMUs aus MV, Flüchtlingen und Akteuren der Zielregionen 

In den ersten Monaten des Projekts stehen der weitere Aufbau eines Netzwerkes zu verschiedenen Organisationen aus MV sowie die Kontaktaufnahme zu lokalen KMUs und Flüchtlingen im Vordergrund. Mit Hilfe verschiedener Gesprächsformen sollen sowohl die KMUs als auch die angesprochenen Flüchtlinge von einer Kooperation überzeugt werden.  

Im nächsten Schritt werden Datenbanken mit Profilen für die Personen und KMUs angelegt, die einer Kooperation zugestimmt haben, um diese langfristig in das Projekt einzubinden. Dabei stehen aufgrund der Nachfrage und vorhandener Kompetenzen in MV die Bereiche Maschinenbau, Landwirtschaft, erneuerbare Energien und Bauwesen im Fokus.

Die KMU sollen von einer Arbeit mit Flüchtlingen durch z.B. individuelle Kontaktaufnahme (face-to-face), Gesprächsrunden, Meetings, Workshops und interkulturelle Trainingsmaßnahmen überzeugt werden. Dies soll dabei helfen, die Unternehmerinnen und Unternehmern mit den Migrantinnen und Migranten zusammenzubringen. Das HIE-RO unterstützt die Teilnehmer beim Arrangieren erster gemeinsamer Gespräche und wird dafür Sorge tragen, dass die Gespräche auch in Zukunft fortgeführt werden. 

Das Projekt wird durch die Europäische Union finanziell unterstützt. 

Team und Kontakte: