Social Entrepreneurship – Unternehmerische Ideen für eine bessere Gesellschaft 

Gerald Braun/Martin French (Hrsg.)

Dokumentation der 4. HIE-RO Ringvorlesung zu Unternehmertum und Regionalentwicklung

an der Universität Rostock im Wintersemester 2007/2008

 

Zusammenfassung:

Die folgenden Aufsätze sind aus Vorträgen der 4. HIE-R0 Ringvorlesung „Social Entrepreneurship- Unternehmerische ldeen für eine bessere Gesellschaft” hervorgegangen, die im Wintersemester 2007/2008 am Hanseatic lnstitute for Entrepreneurship and Regional Development (HlE-RO) an der Universität Rostock gehalten wurden.

Entrepreneurship gilt gemeinhin als eine Tätigkeit, bei der private Firmeninhaber Neuerungen am Markt durchsetzen, meist um ihre privaten Gewinne zu maximieren. Wenn nicht alles täuscht, erleben wir gegenwärtig eine Geburt oder Wieder-Geburt sozialen Unternehmertums, besser: von Social Entrepreneurship.

Der  Social Entrepreneur ist weit mehr als gesellschaftlicher Aktivist oder sozialer Administrator, der im Rahmen gegebener sozialer Organisationsziele, Regeln und Verhaltensmuster vorhandene Ressourcen optimal verwaltet. Er bringt - vereinfacht formuliert - Neues’ oder‚Gutes’ in die Welt. Wie der privatwirtschaftliche dynamische Unternehmer setzt der Social Entrepreneur Neuerungen durch, schafft Produkt-, Prozess- und Verfahrensinnovationen. Es handelt sich hierbei aber in der Regel um gesellschaftliche Innovationen, für die es keine kommerziellen Märkte gibt, wohl aber einen Bedarf, der mangels kaufkräftiger Nachfrage am Markt zu kurz kommt.

Da gesellschaftliche Neuerungen keinen Markt und keinen Preis haben, kann man ihren — neumodisch -,Kundennutzen’ schlecht messen. Auch dies könnte ein Grund dafür sein, dass soziale Non-Profit-Projekte in einer durchökonomisierten Gesellschaft bisweilen ein Schattendasein frönen. Keinen Preis zu haben, heißt jedoch nicht, keinen Wert zu haben. Im Gegenteil: Der Abbau von Ausländerdiskriminierungen kann - auch im ‚rein‘ ökonomischen Sinne betrachtet - höhere und nachhaltigere Werte schaffen als etwa die Markteinführung eines neuen Waschpulvers. Für Bildungseinrichtungen resultiert aus unseren Überlegungen der Auftrag, die Entwicklung von Selbständigkeit und unternehmerischer Kompetenz ins Zentrum ihrer Mission zu rücken.

 

Inhalt 
  • Vorwort: Social Entrepreneurship – Unternehmerische Ideen für eine bessere Gesellschaft
  • Social Entrepreneurship – Definitionen, Inhalte, Perspektiven
  • Social Entrepreneurs in Deutschland – Ansätze und Besonderheiten einer spezifischen Definition
  • Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Social Entrepreneurs und Business Entrepreneurs
  • Unternimm die Schule – Schule als pädagogisch-unternehmerische öffentliche Aufgabe
  • Finanzierungskonzepte sozialer und ökologischer Projekte und Unternehmen – Das Fallbeispiel GLS Bank
  • Klimaschutz als unternehmerisch sinnvolles Ziel
  • Regionale Arbeitsvermittlung als Social Franchise Konzept
  • Förderung von Prozessen der Schulentwicklung und Qualitätssicherung in der Bildung
  • Unternehmerisches Engagement für behinderte und chronische kranke Kinder

 

 Cover und Inhaltsverzeichnis:

Erscheinungsjahr:
2008
ISBN:
978-3-00-025402-4
Kaufpreis:
Gebunden: 25,00 €

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